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Die Steiermark bietet mit ihren alpinen Lagen, dem Ausseerland, den Niederen Tauern und dem steirischen Salzkammergut eine Vielfalt an Landschaften, die Jahr für Jahr Hunderttausende Menschen ins Freie lockt. Genau diese Schönheit bringt aber auch spezifische Belastungen mit sich, die für die Augengesundheit relevant sind und die man kennen sollte, bevor man aufbricht.
UV-Strahlung im Gebirge: Was die Höhe mit den Augen macht
Auf jeweils 1.000 Höhenmeter nimmt die UV-Strahlung um rund 20 Prozent zu. Wer also auf dem Dachstein oder im Hochschwabgebiet unterwegs ist, empfängt ein deutlich höheres Strahlungspensum als im Grazer Becken. Hinzu kommt, dass Schnee die UV-Strahlung um bis zu 85 Prozent reflektiert, also die Belastung für Haut und Augen nochmals erheblich verstärkt. Das österreichische Gesundheitsportal informiert ausführlich über UV-bedingte Augenschäden, darunter die sogenannte Schneeblindheit (Photokeratitis), die schon nach einigen Stunden ohne Augenschutz im Hochgebirge auftreten kann. Symptome wie stechende Schmerzen, starkes Fremdkörpergefühl und geschwollene Augen zeigen sich in der Regel erst sechs bis acht Stunden nach der Schädigung.
Was viele nicht wissen: Auch das Wandern entlang steirischer Stauseen oder Badeseen wie dem Grundlsee verstärkt die Strahlungsbelastung, weil Wasser die UV-Strahlung ähnlich wie Schnee zurückwirft. Eine qualitativ hochwertige Sonnenbrille mit CE-Zeichen und der Schutzklasse 3 oder 4 ist deshalb nicht bloß Accessoire, sondern echte Schutzausrüstung.
Sehvorsorge: Was regelmäßige Augenuntersuchungen bedeuten
Wer regelmäßig in der Natur aktiv ist, tut gut daran, seine Augengesundheit nicht nur passiv zu schützen, sondern aktiv zu kontrollieren. Die Österreichische Ophthalmologische Gesellschaft empfiehlt auf ihrer Informationsseite zur Augenvorsorge regelmäßige Kontrolluntersuchungen nicht erst ab einem gewissen Alter, sondern bereits dann, wenn man viel Zeit im Freien verbringt oder einen erhöhten digitalen Bildschirmkonsum hat. Beides trifft auf viele Steirerinnen und Steirer zu, die Ausflüge mit Smartphone-Navigation kombinieren oder nach einem langen Wandertag am Laptop sitzen.
Besonders relevant ist das bei Erkrankungen wie dem Grünen Star (Glaukom), der sich oft schleichend entwickelt und ohne regelmäßige Kontrolle lange unbemerkt bleibt. Wer in seiner Familie eine Vorbelastung kennt oder öfter unter Kopfschmerzen und Sehproblemen leidet, sollte nicht auf Beschwerden warten, sondern proaktiv zum Augenarzt gehen.
Bildschirmarbeit und Outdoor: Die Augen im Alltag richtig entlasten
Wer die Woche über acht Stunden am Bildschirm verbringt und das Wochenende dann mit Klettern, Radfahren oder Skitouren füllt, wechselt zwischen zwei sehr unterschiedlichen Augenbeanspruchungen. Trockene Augen durch konzentrierte Bildschirmarbeit treffen auf intensive Licht- und Windbelastung im Freien. Dieser Wechsel kann auf Dauer zu Reizungen, Bindehautentzündungen oder einer Verschlechterung des Nahsehens führen, wenn man keine Pausen einplant und die Augen nicht ausreichend schützt.
Eine bewährte Regel für Bildschirmarbeit: Nach 50 Minuten eine Pause von mindestens zehn Minuten einlegen, bei der der Blick in die Ferne wandert. Das entspannt die Ziliarmuskulatur, die beim Nahsehen dauerhaft angespannt ist. Wer ergänzend dazu auf Schirm und Berg gute Sehhilfen trägt und diese regelmäßig anpassen lässt, hat langfristig die besseren Karten.
Brillen und Kontaktlinsen für aktive Menschen
Wer viel draußen ist und gleichzeitig eine Fehlsichtigkeit hat, steht oft vor der Frage, welche Sehhilfe für den Alltag und welche für sportliche Aktivitäten passt. Gerade für Wandern, Mountainbiken oder Skifahren braucht es Gläser, die Blendschutz, ausreichende Tönung und im Idealfall eine Korrektur in einem vereinen. Ketten wie eyes + more Österreich für aktive Brillenträger bieten dafür eine breite Auswahl an Sportbrillen und Sonnenschutzgläsern mit optischer Korrektur, die sowohl im Alltag als auch im Gelände funktionieren.
Augen und Ausflug: Gut geschützt unterwegs in der Steiermark
Ob man am Wochenende mit der Familie zum Erzberg fährt, auf der Sommerrodelbahn am Wilden Berg Mautern unterwegs ist oder einfach durch das Freilichtmuseum Stübing spaziert: Sonnenschutz für die Augen gehört bei jedem Ausflug ins Gepäck. Wer sich die schönsten Ausflugsziele der Steiermark mit Kindern vornimmt, verbringt oft mehrere Stunden im Freien, gerade im Sommer mit hoher UV-Belastung. Gute Sonnenbrillen für die ganze Familie, dazu ausreichend Wasser und regelmäßige Schattenpausen, sind kein Luxus, sondern vernünftige Vorbereitung.
Wer diese kleinen, aber wichtigen Details mitdenkt, kann die Steiermark in vollen Zügen genießen, ohne dass die Augen danach tagelang brennen oder tränen. Denn das Schönste an einem langen Tag in der Natur ist am Ende der entspannte Blick zurück auf das, was man erlebt hat.
