Vier Anzeigen aus Weiz und Leibnitz
Die Meldungen gingen am Montagnachmittag, 2. November 2026, bei der Polizei ein. Betroffen sind Süßigkeiten, die Kinder am Halloween-Abend gesammelt hatten. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand wurden in den Bezirken Weiz und Leibnitz vereinzelt kleine metallische Gegenstände entdeckt. Die Polizei kennt aktuell vier Fälle und ermittelt gegen unbekannte Täter:innen.
Verletzt wurde nach Angaben der Landespolizeidirektion niemand. Das mit der Aussendung übermittelte Beispielfoto zeigt sichergestellte Süßigkeiten mit kleinen spitzen Metallteilen. Ähnliche Funde wurden rund um Halloween auch aus Oberösterreich und mehreren Regionen Deutschlands gemeldet. Ob zwischen den einzelnen Fällen ein Zusammenhang besteht, ist nicht bekannt.
Gesammelte Süßigkeiten genau kontrollieren
Familien sollten noch vorhandene Süßigkeiten vom 31. Oktober vor dem Essen sorgfältig ansehen. Besondere Aufmerksamkeit gilt beschädigten oder bereits geöffneten Verpackungen, möglichen Einstichstellen, ungewöhnlichen Verformungen und sichtbaren Fremdkörpern. Auch bei scheinbar unbeschädigten Hüllen empfiehlt sich Vorsicht, weil kleine Metallteile nicht in jedem Fall sofort von außen erkennbar sind.
Kinder sollten auffällige Süßigkeiten nicht selbst öffnen oder probieren. Die steirische Polizei rät ausdrücklich dazu, die gesammelten Naschereien vor dem Verzehr genau zu überprüfen. Gleichzeitig besteht kein Hinweis darauf, dass sämtliche zu Halloween verteilten Produkte betroffen wären. Die vier bekannten Anzeigen beziehen sich auf einzelne Funde.
Verdächtige Stücke samt Verpackung aufbewahren
Wer einen verdächtigen Gegenstand entdeckt, sollte die Süßigkeit nicht verzehren. Polizeidienststellen empfehlen bei vergleichbaren Fällen, das Stück einschließlich der Verpackung aufzubewahren und den Fremdkörper nicht selbst zu entfernen. Dadurch können mögliche Spuren für die Ermittlungen erhalten bleiben. Anschließend sollte die örtlich zuständige Polizeidienststelle verständigt werden.
Für die steirischen Fälle laufen die Erhebungen weiter. Die Polizei hat bislang keine Angaben dazu gemacht, an welchen Orten die betroffenen Süßigkeiten ausgegeben wurden oder ob bereits Hinweise auf eine Täterschaft vorliegen.
Beitragsbild: © Landespolizeidirektion Steiermark.