Drei Vereine verschwinden aus dem laufenden Spielbetrieb
Die fehlenden Eisflächen haben unmittelbare Folgen für die Ligastruktur. Die Black Eagles Bruck/Mur und die Ice Pirates Bruck/Mur treten nicht mehr an, auch die Frohnleiten Panthers stellen ihren Spielbetrieb ein. Die Eisbären Peggau schließen sich mit dem ATSE Graz zur Spielgemeinschaft „ATSE Eisbären“ zusammen und tragen ihre Heimspiele in Graz-Liebenau aus.
Besonders schwierig ist die Lage für die Deutschfeistritz Flyers. Der Vizemeister der vergangenen Bezirksliga wechselt in die Gebietsliga und wird dort als reisende Mannschaft antreten. Nach Angaben des Steirischen Eishockeyverbandes fehlen dem Klub beim derzeitigen Stand für vier der sieben vorgesehenen Heimtermine verfügbare Eiszeiten.
Landesliga startet mit fünf Mannschaften
In der Landesliga spielen die LE Kings II, die EC Weiz Bulls, IPR Langenwang, ATSE Eisbären und die Bergerbauer Warriors. Der Grunddurchgang läuft in drei Runden bis 6. Februar 2027. Anschließend werden Halbfinale und Finale jeweils im Best-of-three-Modus ausgetragen.
Die Bezirksliga umfasst sieben Teams und absolviert bis 30. Jänner 2027 eine doppelte Hin- und Rückrunde. Neu dabei sind die Sajowitz Devils aus Kapfenberg; die Ternitzer Eiswölfe II steigen aus der Gebietsliga auf. Die Torpedos Trofaiach bleiben trotz personeller Probleme im Bewerb. Auch hier folgen Halbfinale und Finale im Best-of-three-Format. Die Gebietsliga startet ebenfalls am 24. Oktober und beendet ihren Grunddurchgang am 5. Februar.
Neue Meisterschaften für U12 und U14
Im Nachwuchs richtet der Verband erstmals steirische Meisterschaften für die Altersklassen U12 und U14 auf dem Großfeld aus. In beiden Bewerben treten jeweils fünf Teams an. Der Panthers Cup wird künftig in den Stufen U7, U9 und U11 gespielt. Von Oktober bis Ende Februar sind 16 Turniertage vorgesehen, die Finalturniere folgen im März; insgesamt werden mindestens 30 Nachwuchsmannschaften erwartet.
Verbandspräsident Philipp Hofer bezeichnet die wachsende Nachwuchsarbeit als erfreulich, warnt zugleich aber vor den Folgen verlorener Eisflächen. Aus seiner Sicht wird die Entwicklung des steirischen Eishockeys erschwert, wenn Vereine keine verlässlichen Trainings- und Spielstätten finden.
Beitragsbild: © STEHV.