Bis zu 3.000 Euro pro internationalem Projekt
Die Ausschreibung richtet sich an Organisationen in der Steiermark, die gemeinsam mit zumindest einer namentlich genannten Einrichtung im Ausland ein Kooperationsprojekt verwirklichen wollen. Gefördert werden Vorhaben, die neue internationale Beziehungen aufbauen, bestehende Partnerschaften vertiefen und einen langfristigen Beitrag zu den steirischen Außenbeziehungen leisten.
Für den gesamten Fördercall stehen 50.000 Euro zur Verfügung. Je Projekt können höchstens 3.000 Euro beantragt werden. Die Förderung darf zugleich maximal 50 Prozent der gesamten Projektkosten abdecken. Antragstellende müssen daher eine weitere Finanzierung für zumindest die andere Hälfte des Vorhabens sicherstellen. Die ausgewählten Projekte sind im Jahr 2027 umzusetzen.
Welche Themen und Partnerregionen gefragt sind
Inhaltlich setzt die Ausschreibung Schwerpunkte bei Nachhaltigkeit und Ressourcennutzung, Bildung, digitaler Transformation und Künstlicher Intelligenz sowie bei Demokratie, Desinformation, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Besonders gefragt sind Projekte, die mehrere dieser Bereiche miteinander verbinden und den Austausch von Wissen, Erfahrungen oder neuen Lösungsansätzen ermöglichen.
Als internationale Partner kommen Einrichtungen aus ausgewählten Nachbar- und Westbalkanländern sowie aus Regionen und Staaten infrage, mit denen die Steiermark Partnerschaftsabkommen pflegt. Entscheidend ist eine konkrete Zusammenarbeit; reine Einzelaktivitäten ohne benannte ausländische Partnerorganisation entsprechen nicht dem Kern des Programms.
Einreichfrist endet am 9. Oktober 2026
Die Einreichfrist läuft am Freitag, 9. Oktober 2026, aus. Interessierte Organisationen haben damit nur noch wenige Tage, um Projektidee, Partner, Kosten und Finanzierung zusammenzuführen. Vor der Abgabe sollte besonders geprüft werden, ob das Vorhaben in eine der vorgesehenen Zielregionen fällt, 2027 realistisch umgesetzt werden kann und der Eigen- beziehungsweise Drittmittelanteil vollständig gedeckt ist.
Parallel dazu arbeitet das Land an einer neuen Europastrategie, die den Rahmen für die künftige europäische und internationale Ausrichtung der Steiermark bilden soll. Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom verbindet die Ausschreibung mit dem Ziel, internationale Netzwerke, wirtschaftliche Chancen und den Wissensaustausch zu stärken. Die Förderentscheidung selbst hängt jedoch von den eingereichten Projekten und den geltenden Ausschreibungsbedingungen ab.
Beitragsbild: © Land Steiermark/PB Khom.