Solarpark auf 30.000 Quadratmetern in Spital am Semmering
Mit dem nun bekanntgegebenen Spatenstich beginnt ein gemeinsames Energieprojekt für die Region. Auf einer Fläche von rund 30.000 Quadratmetern soll eine Anlage entstehen, die jährlich etwa vier Gigawattstunden Sonnenstrom erzeugt. Das entspricht rund vier Millionen Kilowattstunden. Die erwartete Erzeugung ist damit eine zentrale Größe des Vorhabens im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag.
Die Angabe von rund 1.200 Haushalten beschreibt die rechnerische Größenordnung dieser Jahresproduktion. Sie ist eine Vergleichsgröße für die erwartete Strommenge. Die Anlage befindet sich erst am Beginn der Bauphase; der angekündigte Ertrag und der Termin für den Betriebsstart sind Planungswerte der Projektpartner.
Energie Steiermark und Stadtwerke Mürzzuschlag arbeiten zusammen
Die Energie-Steiermark-Vorstände Martin Graf und Werner Ressi ordnen den neuen Park als Teil ihrer Strategie zum Ausbau erneuerbarer Erzeugung ein. Im Mittelpunkt stehe dabei die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern, um zusätzliche Kapazitäten zu schaffen und die Energieinfrastruktur weiterzuentwickeln.
Für die Stadtwerke Mürzzuschlag betont Geschäftsführer Hubert Neureuter vor allem die Einbindung neuer Erzeugungsanlagen in das bestehende Stromnetz. Die Kooperation verbindet damit den Bau der Photovoltaikanlage mit der Aufgabe, den erzeugten Strom in die vorhandene Infrastruktur einzuspeisen. Neureuter sieht darin eine gemeinsame Investition, bei der regionale Kompetenz eine Rolle spielt.
Geplanter Betriebsstart im zweiten Quartal 2027
Als Zeitraum für die Inbetriebnahme nennen die Partner das zweite Quartal 2027, also die Monate April bis Juni. Die Gesamtinvestition für das Projekt wird mit 2,1 Millionen Euro beziffert. Bis zum Start des Betriebs soll auf dem Areal eine installierte Leistung von rund 3,27 Megawatt aufgebaut werden.
Leistung und Jahreserzeugung bezeichnen dabei unterschiedliche Größen: Die Megawatt-Angabe beschreibt die installierte Anlagenleistung, während die erwarteten Gigawattstunden die Strommenge über ein Jahr ausdrücken. Für die Einschätzung des regionalen Beitrags sind deshalb beide Angaben relevant.
Spitals Bürgermeisterin Maria Fischer begrüßt den Bau als Schritt zur Energieversorgung vor Ort. Sie hebt hervor, dass mit der Energie Steiermark und den Stadtwerken Mürzzuschlag zwei erfahrene Partner zusammenarbeiten. Das Vorhaben soll nach Einschätzung der Gemeinde den Ausbau erneuerbarer Energie in der Region unterstützen.
Beitragsbild: © Energie Steiermark / Symbol.