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Lange Nacht der Museen 2023 in Graz & Steiermark

von Joachim Bacher
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Scheduled Aktuelle Veranstaltungen in der Steiermark

Für alle Kultur-Fans, Kinder, Familien und Museen-Freunde gibt es mit der Veranstaltung „Lange Nacht der Museen“ auch im heurigen Jahr 2023 viel zu entdecken.

  • Wann? 7. Oktober 2023
  • Uhrzeit: 18 bis 1 Uhr
  • Wo? 84 Museen in der Steiermark

Am Abend kann von 18:00 bis 1:00 mit einem Ticket der Museumsbesuch bei ~800 teilnehmenden Museen und Galerien in ganz Österreich durchgeführt werden – Einfach vorab ab 10:00 das Ticket für das jeweilige Bundesland sichern!

Somit kann man zu einem günstigen Preis eine ganze Nacht lang Kultur erleben, neue Dinge entdecken und auch ein einmaliges Erlebnis für Kinder bieten – Ideal auch für einen Ausflug in eine Hauptstadt bzw. in diesem Fall nach Graz!

Lange Nacht der Museen in der Steiermark

Zahlreiche Museen und Sammlungen öffnen an diesem Abend zu „ORF-Langen Nacht der Museen“ in der Steiermark und in Slowenien ihre Pforten und bieten ein umfassendes und abwechslungsreiches Programm, das alle Wünsche der Besucher/innen erfüllt. Und auch Kinderherzen schlagen höher, denn 35 Häuser haben spezielle Programme vorbereitet.

Zentraler Ausgangspunkt für Besucher/innen der „ORF-Langen Nacht der Museen“ ist in Graz der „Treffpunkt Museum“ am Lendplatz. Am Veranstaltungsabend sind hier „ORF-Lange Nacht der Museen“-Tickets sowie die Booklets erhältlich.

Der „Treffpunkt Museum“ in Graz ist gleichzeitig auch zentraler Ausgangspunkt der Fuß und Busrouten zu den Grazer Museen.

Wo ist der Treffpunkt für die Lange Nacht der Museen in Graz?

Um die aktuelle Broschüre und Informationen für Graz/Steiermark und eine Liste zu teilnehmenden Museen zu erhalten, ist der Treffpunkt Museum in Graz am Lendplatz.

Dort kann man auch am 1. Oktober 2022 die Karten kaufen und einen einfachen Überblick über das vielfältige Programm erhalten. Unter graz.net/lange-nacht-der-museen-graz-5276/ gibt es weitere Details zum Programm in Graz.

Ticket für die „Lange Nacht der Museen“

Tickets kosten regulär 15,– Euro und gelten als Eintrittskarten für alle beteiligten Institutionen und als Fahrschein für die Shuttlebusse in Graz. Ermäßigte Tickets kosten 12,– Euro und gelten für Schüler/innen, Studierende, Seniorinnen, Senioren, Menschen mit  Behinderungen, Präsenzdiener und Ö1-Club-Mitglieder. Regionale Tickets kosten 6,– Euro und ermöglichen den Eintritt in regionale Museen eines Bundeslandes ohne Shuttlebus-Service. Regionale Tickets sind nicht für Graz erhältlich.

Der Eintritt für Kinder bis 12 Jahre ist frei. Im Vorverkauf sind die Tickets bei allen teilnehmenden Museen und Kulturinstitutionen erhältlich, in diesen und am „Treffpunkt Museum“ auch am Tag der Veranstaltung.

Fotos von der Langen Nacht der Museen

Unser Team war in der Steiermark unterwegs und hat ein paar Impressionen eingefangen.

Wieviel kostet ein Ticket für die „Lange Nacht?“

  • regulär: € 15,– Euro
  • ermäßigt: € 12,– Euro
  • regionales Ticket: € 6,– Euro

Für wen ist das Ticket günstiger erhältlich?

  • Ermäßigte Tickets für Ö1-Club-Mitglieder, Schüler/innen, Studentinnen/Studenten, Seniorinnen/Senioren, Menschen mit Behinderungen und Präsenzdiener.
  • Gratis Eintritt für Kinder bei der Langen Nacht der Museen
  • Der Eintritt für Kinder bis zwölf Jahre

Welche Museen in der Steiermark nehmen teil?

Neben Graz gibt es auch in der ganzen Steiermark tolle Ausstellungen, die im Rahmen der Lange Nacht der Museen besichtigt werden kann!

79 Museen und Sammlungen öffnen am 7. Oktober bei der 23. „ORF-Langen Nacht der Museen“ in der Steiermark und in Slowenien ihre Pforten und bieten ein umfassendes und abwechslungsreiches Programm, das alle Wünsche der  Besucher:innen erfüllt. Und auch Kinderherzen schlagen höher, denn 35 Häuser haben spezielle Programme vorbereitet.

Highlights in der Steiermark

Im Hallstattzeitlichen Museum Großklein wird in umfassender Weise die Besiedelung um den Burgstallkogel während der Hallstattzeit gezeigt. Neben einer Replik der weltweit berühmten „Gesichtsmaske“ und „der Hände aus Bronze“ werden unter anderem die Bestattungsformen der unterschiedlichen sozialen Schichten („Fürstengräber“, Nekropole) beleuchtet. Weiters werden anhand von Exponaten aus jüngsten archäologischen Grabungen fast fünfeinhalb Jahrtausende Großkleiner Geschichte lebendig.

Das Heimat.Museum im Tabor in Feldbach, erbaut 1469 als Schutzburg für die Bevölkerung, beherbergt in 41 Räumen zwölf Ausstellungen, die das Leben in der Südoststeiermark von der Steinzeit bis in die jüngste Vergangenheit zeigen. Neu im Museum ist die Präsentation der Stadtgeschichte im Taborsaal. Auch der Dekalog-Weg vor dem Museum ist einzigartig in Österreich und einen Besuch wert. Der Weg ist die skulpturale Umsetzung der Zehn Gebote, übersetzt in die heutige Zeit.

Das Stadtmuseum Judenburg zeigt Stadtgeschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Highlights sind unter anderem ein Panoramamodell der Stadt, wertvolle Urkunden sowie die Sammlung alter Handwerksgerätschaften. In der „Langen Nacht“ finden zahlreiche Veranstaltungen und laufend Museumsführungen statt. In einem Vortrag berichtet Stadthistoriker Michael Schiestl von wichtigen Frauen in der Geschichte Judenburgs.

In St. Lambrecht gibt die Ausstellung Wildtier & Lebensraum im Wandel der Zeit Einblicke in die Zusammenhänge zwischen Wildtieren und deren Lebensraum. Themen wie Artenvielfalt und Artenschwund, Klimawandel, Wildbiologie und Wildkrankheiten, Tierspuren, Abnormitäten, zuwandernde und rückkehrende Arten sowie Ratespiele für Jung und Alt bieten interessante Unterhaltung. Bei Bedarf gibt es die Möglichkeit, Kurzvorträgen zu den genannten Themen zu lauschen.

Außergewöhnliche Häuser

In ihrer Klang-Raum-Installation „Zzz“ untersuchen Hans-Jürgen Poëtz und Lea Titz das Phänomen Schnarchen als eine „Leerstelle der abendländischen Philosophiegeschichte“. Akustisch, visuell, literarisch und medizinisch werden in der Akademie Graz neue Zusammenhänge, Sichtweisen und Situationen als andersartige Raumerlebnisse erzeugt. Die Akademie Graz setzt seit Jahrzehnten Impulse für das kulturelle und gesellschaftspolitische Leben in der Stadt.

Die Sonderausstellung „Eulen nach Athen tragen“ zeigt 280 Münzen des antiken Griechenland aus den Sammlungen der Münzkabinette des Universalmuseums Joanneum, Schloss Eggenberg, und der Stadt Winterthur sowie des Instituts für Antike der Universität Graz. „Eulen nach Athen tragen“ und „Seinen Obulus zahlen“ sind geläufige Redewendungen, die auf Münzen des antiken Griechenland zurückgehen.

Eintauchen in die Welt der Weihnachtskrippen – dem heimischen Volksleben nachempfunden – vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart: Krippen aus Wegwerfmaterialien wie Klopapierrollen, Korken, Plastikflaschen sowie Karton und Pappe bilden diese Saison die Sonderausstellung des Museumsstadt Eisenerz – Krippenmuseum. Eine besondere Führung gibt es um 21.00 Uhr durch das Krippenhaus und die Sonderausstellung „Recyclingkrippen“.

Kinderprogramm

Insgesamt 35 Museen in der Steiermark bieten ein Programm an, das speziell auf die Interessen von Kindern zugeschnitten ist. Im „Kinderpass“ wird jeder Besuch in einem speziell gekennzeichneten Kindermuseum vermerkt. Beim „Treffpunkt Museum“ kann sich jedes Kind, das mindestens drei Museen besucht hat, ein kleines Geschenk abholen.

Highlights für Kinder

Das Grazer Kindermuseum FRida & freD in Graz ist ein Haus für alle Kinder und ihre Familien, die in den Ausstellungen die Welt mit allen Sinnen entdecken können! Das beliebte Grazer Museum zeigt mit „Schneckenkratzer und Wolkenhaus“ und „Architektierisch“ zwei interaktive FRida & freD-Ausstellungen zum Thema „Architektur“. Die Ausstellungen sind rollstuhltauglich und in Gebärendsprache erlebbar. Was zu sehen ist, gibt es in einer Hörfassung oder zu ertasten.

Ebenfalls in Graz gibt das Naturkundemuseum,Joanneumsviertel, Universalmuseum Joanneum Einblicke in die Welt der Pflanzen, Tiere und Gesteine. Neben der Entwicklung unseres Planeten werden Vorgänge wie die Evolution der Lebewesen und die Artenvielfalt< vor der Haustür sichtbar. Die Sonderausstellung nimmt Sporen als Verbreitungseinheiten unter die Lupe. Sie haben im Laufe der Evolution zu einer faszinierenden Vielfalt an Formen entwickelt.

Das UniGraz@Museum zeigt das größte digitale Buch und die längste Wellenmaschine der Welt. Die aktuelle Sonderausstellung „Der Schöckl. Heiliger Berg der Römer“ führt Besucher:innen auf die kultischen Spuren einer unbekannten Göttin, deren Heiligtum bis in die Spätantike Römer:innen auf den Berg zog. Gleichzeitig gewährt sie Einblicke in die Arbeitsweisen jener Archäologinnen und Archäologen, die dazu forschen.

Alles dreht und bewegt sich im Museum Sensenwerk Deutschfeistritz – und das großteils durch mit Wasserrädern betriebene Maschinen und Hämmer. Glühendes Eisen wird im Schaubetrieb geformt und vermittelt die schwere Arbeit aus vergangener Zeit. Kinder können unter fachkundiger Anleitung aktiv mitmachen und unter Verwendung von Schutzausrüstung wie Lederschurz und Schutzbrille das glühende Eisen bearbeiten.

Römische Tempelarchitektur, Statuen, Münzen und andere Objekte laden dazu ein, das Fenster in 6.500 Jahre Geschichte des Frauenberges zu öffnen. Der römische Kräutergarten des Tempelmuseums Frauenberg ermöglicht Einblicke in die Welt der Kräuter zur Römerzeit und macht Lust auf die Sonderausstellung „Götterspeisen“. Nachtschwärmer:innen können auch das Feuermachen mit einem römischen Feuerzeug und das Brotbacken im Lehmbackofen beobachten.

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