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Das Leben in unseren modernen Zeiten ist durch eine stĂ€ndige Beschleunigung gekennzeichnet. Zeit ist kostbar, Zeit ist Geld â umso wichtiger scheint es, in vielen Belangen Zeit zu sparen. Ăhnliches gilt auch beim Essen. Vielen Haushalten ist es schlichtweg zu umstĂ€ndlich, tĂ€glich selbst zu kochen.
Stattdessen wird Fast Food konsumiert oder Essen bestellt. Dabei gibt es allerdings auch einen gegenlĂ€ufigen Trend der letzten Jahre: Entschleunigung. Sich bewusst Zeit zu nehmen, um Dinge in Ruhe zu tun, reduziert Stress und entspannt. In diesem Zusammenhang wurde auch der Begriff âSlow Foodâ im Gegensatz zum âFast Foodâ geprĂ€gt. Damit ist gemeint, dass man selbst kocht und achtsam mit dem Essen umgeht, das man zubereitet hat.
Diese Vorteile hat es, selbst zu kochen
Selbst gekochtes Essen schmeckt oft subjektiv besser als der Snack von der Imbissbude. Das liegt vermutlich daran, dass wir wissen, wie viel Zeit, MĂŒhe und Liebe wir in eine Mahlzeit gesteckt haben. Noch dazu kennen wir die verwendeten Zutaten genau und können Rezepte nach Bedarf anpassen. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn Allergien oder UnvertrĂ€glichkeiten vorliegen.
Wer regelmĂ€Ăig joggt, Radtouren unternimmt oder Ballsportarten betreibt, benötigt einen anderen Speiseplan als Menschen mit einem weniger aktiven Lebensstil. Wer seine Lebensmittel selbst auswĂ€hlt, hat zudem die volle Kontrolle ĂŒber Herkunft und QualitĂ€t. Indem Sie beispielsweise auf Bio-Siegel achten oder regionale Produkte bevorzugen, tragen Sie Ihren Teil zu mehr Nachhaltigkeit bei. Im Gegensatz zu Take-Away-Essen, das meist in Plastik verpackt ist, können Sie auĂerdem unnötigen VerpackungsmĂŒll vermeiden.
Wo bekomme ich frische Zutaten her?
Selbst zu kochen bedeutet natĂŒrlich auch, regelmĂ€Ăig einkaufen zu gehen. Klassischerweise verschlĂ€gt es die meisten Menschen dabei in den nĂ€chsten Supermarkt. GrundsĂ€tzlich ist das auch eine unkomplizierte und gĂŒnstige Alternative. Vor allem Discounter haben oft sehr gute Preise und nicht selten gleichzeitig ein gut sortiertes Angebot an Bio-Produkten. Echte Feinschmecker, die Wert auf die typisch steierische SpezialitĂ€ten haben, werden auf regionalen WochenmĂ€rkten fĂŒndig. Auf BauernmĂ€rkten lassen sich auĂerdem die Lebensmittel direkt vom Erzeuger kaufen. Wer keine Bauern- oder WochenmĂ€rkte in der NĂ€he hat, kann alternativ auch zu beliebten GemĂŒsekisten greifen. Hierbei wird regionales Obst und GemĂŒse vom Bauern an die umliegenden Haushalte ausgeliefert.
Eine andere gute Variante fĂŒr Menschen, die keine Lust haben, einzukaufen aber dennoch Wert auf hochwertige Lebensmittel legen, sind praktische Kochboxen. Dabei wĂ€hlen Sie vorab bestimmte Rezepte aus, die Sie zubereiten möchten. AnschlieĂend bekommen Sie alle benötigten Zutaten aufs Gramm genau an die HaustĂŒr geliefert. Es entstehen keine Reste, die Sie anschlieĂend wegwerfen mĂŒssen und auch lĂ€stiges An-der-Schlange-Stehen im Supermarkt entfĂ€llt. Letztendlich sparen Sie sich Zeit und haben so mehr Lust und MuĂe zum Kochen.
Die praktische Umsetzung im Alltag
Selbst zu kochen lohnt sich. Doch selbst wenn man motiviert ist, fĂ€llt es im stressigen Alltag nicht immer leicht, sich die Zeit dafĂŒr zu nehmen. Wie kann es also dennoch gelingen, langfristig dabei zu bleiben und nicht immer wieder in alte Muster zu verfallen?
- Zum einen spielt die richtige Planung eine groĂe Rolle. Erstellen Sie sich einen Plan, auf dem Sie beispielsweise die Mahlzeiten fĂŒr eine ganze Woche festhalten. Auf diese Weise kommen Sie weniger in Versuchung, doch wieder zum nĂ€chstgelegenen Imbiss zu gehen.
- AuĂerdem können Sie so Lebensmittel, die lĂ€nger in der Zubereitung brauchen, bereits vorab vorbereiten. HĂŒlsenfrĂŒchte beispielsweise sind leichter bekömmlich, wenn sie ĂŒber Nacht eingeweicht werden.
- Lebensmittel sollten bestenfalls nicht jeden Tag, sondern lieber ein- oder zweimal in der Woche eingekauft werden. Andernfalls kostet auch die Beschaffung unnötig viel Zeit.
- Falls die Motivation einmal fehlt: Verabreden Sie sich! Kochen Sie gemeinsam mit Ihrer Familie oder mit Freunden â so macht es gleich doppelt so viel SpaĂ.
- Oder teilen Sie sich die Arbeit auf, sodass jeder im Haushalt an bestimmten festgelegten Tagen fĂŒr das Essen zustĂ€ndig ist. Auf diese Weise muss eine einzelne Person nicht jeden Tag den Kochlöffel schwingen.
- Auch wenn Sie einmal keine Lust haben, wissen Sie, dass jemand anderes fĂŒr Sie ĂŒbernehmen kann. Das entlastet und verhindert den Druck, den es machen kann, sich fĂŒr jeden Tag der Woche ein spannendes Gericht ĂŒberlegen zu mĂŒssen.
