Neue Interregio-Halte beim Fahrplanwechsel im Dezember
Der neue Fahrplan tritt am Sonntag, 13. Dezember 2026, in Kraft. Nach der Mitteilung des Landes vom 15. Oktober wird der Interregio 1151 von der Koralmbahn auf die Südbahn wechseln und die Haltestelle Flughafen Graz-Feldkirchen um 5:15 Uhr erreichen. Für den Interregio 1150 ist dort ein Halt um 23:32 Uhr vorgesehen.
Verkehrslandesrätin Claudia Holzer, Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom und Flughafen-Geschäftsführer Jürgen Löschnig bewerten diese Verbindungen als ersten Schritt zu einer besseren öffentlichen Anbindung des Flughafens. Zugleich machen sie deutlich, dass das Angebot damit noch nicht den gewünschten Ausbau erreicht hat.
Flughafen wünscht frühere Ankunft am Morgen
Löschnig sieht insbesondere bei der Morgenverbindung zeitlichen Verbesserungsbedarf. Für Passagier:innen, die Gepäck aufgeben müssen, sei die vorgesehene Ankunft knapp bemessen. Der Flughafen schlägt deshalb vor, den Zug künftig etwas früher halten zu lassen.
Eine solche Vorverlegung ist mit der Ankündigung noch nicht beschlossen. Die Geschäftsführung möchte die Erfahrungen des Flughafens und die Anforderungen der Reisenden aktiv in die weitere Fahrplangestaltung einbringen. Entscheidend sei, dass Bahn- und Flugzeiten möglichst gut zusammenspielen.
Land fordert weitere Verbindungen und bessere Abstimmung
Holzer spricht sich dafür aus, den Flughafen bei der Ausarbeitung des nächsten Fahrplans einzubeziehen. Außerdem hält sie an der Forderung fest, den ursprünglich geplanten Flughafenbahnhof weiterzuverfolgen. Ein neuer Baubeschluss wird damit nicht angekündigt.
Khom verlangt eine dauerhafte Verankerung des Flughafenhalts im regulären Angebot und zusätzliche Verbindungen. Aus ihrer Sicht soll sich die öffentliche Anreise stärker nach den Bedürfnissen der Fluggäste richten.
Die genannten Zeiten beziehen sich auf die Haltestelle Flughafen Graz-Feldkirchen. Für eine konkrete Flugreise müssen daher neben der Zugankunft auch der weitere Weg zum Terminal und die Vorgaben der jeweiligen Fluggesellschaft berücksichtigt werden.
Die Landesregierung und die Flughafen-Geschäftsführung wollen die Weiterentwicklung gemeinsam verfolgen. Sie sehen eine bessere Erreichbarkeit auch als Beitrag, das Einzugsgebiet des Regionalflughafens zu vergrößern. Welche zusätzlichen Halte oder zeitlichen Anpassungen daraus folgen, bleibt Gegenstand weiterer Abstimmungen.
Beitragsbild: Symbolfoto © Graz Airport.