Startseite NachrichtenTop of Styria 2026: Lebenswerkpreis für Manfred Kainz, acht Firmen ausgezeichnet

Top of Styria 2026: Lebenswerkpreis für Manfred Kainz, acht Firmen ausgezeichnet

TCM-Gründer Manfred Kainz erhielt am 19. Oktober 2026 den Lebenswerkpreis von „top of styria“. Zusätzlich wurden acht steirische Unternehmen in vier Kategorien ausgezeichnet. Die Preisträgerinnen und Preisträger kommen unter anderem aus Stainz, Gleinstätten, Bad Gleichenberg und Graz und stehen für Branchen von Handwerk bis Software.

von Joachim Bacher
Die ausgezeichneten Unternehmerinnen und Unternehmer bei Top of Styria 2026 mit Manfred Kainz und den Preisüberreichern

Manfred Kainz für den Aufbau von TCM geehrt

Das Wirtschaftsmagazin „top of styria“ vergab die Auszeichnung gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Steiermark. Wirtschaftslandesrat Willibald Ehrenhöfer und WKO-Präsident Josef Herk überreichten die Preise am Montagabend vor rund 100 Gästen. Eine Fachjury hatte die ausgezeichneten Unternehmen und Start-ups ausgewählt.

Der 66-jährige Manfred Kainz ist Gründer und langjähriger früherer Chef von TCM International in Stainz. Seine berufliche Laufbahn begann mit einer Lehre als Bürokaufmann. 1986 stieg er mit seiner Frau Anna in die Hausensteiner GmbH ein; daraus entwickelte sich das auf Werkzeugmanagement spezialisierte Unternehmen TCM. Nach 36 Jahren übergab er die operative Führung 2022 an Markus Temmel. Kainz ist weiterhin als Chairman und Gesellschafter tätig.

Bei der Ehrung ging es auch um seine Arbeit in wirtschaftlichen Netzwerken. Kainz war gemeinsam mit Matthias Hartmann erster Co-Geschäftsführer des Mobilitätsclusters ACstyria. Herk würdigte in seiner Laudatio vor allem die Fähigkeit des Unternehmers, Menschen und unterschiedliche Bereiche miteinander zu verbinden.

Auszeichnungen für Betriebe in Gleinstätten und Bad Gleichenberg

In der Kategorie Produktion wurden die Tischlerei Kumpusch aus Gleinstätten und Bischof Snowboards aus Graz ausgezeichnet. Birgit Kumpusch führt den Familienbetrieb seit 2014. Die Tischlerei verbindet die Planung von Räumen und Möbeln mit neuen Fertigungsmöglichkeiten und setzt dabei auch einen Fräsroboter ein.

Die Handelspreise gingen an das Modehaus Hufnagl in Bad Gleichenberg sowie an Lanbiotic Hautpflege in Graz. Das Modehaus besteht seit mehr als einem Jahrhundert und beschäftigt nach den Unternehmensangaben rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit 2021 gehört auch eine eigene Schneiderwerkstatt zum Betrieb.

Parktechnik, Weiterbildung und Software unter den Preisträgern

Im Bereich Dienstleistung wurden Arivo Parksysteme und tecTrain Qualifizierung & Bildung geehrt, beide mit Sitz in Graz. Arivo entwickelt Lösungen für die Bewirtschaftung von Parkflächen; tecTrain ist im Weiterbildungsbereich tätig.

Die beiden Innovationspreise erhielten GuardAero und Studo Software, ebenfalls aus Graz. GuardAero beschäftigt sich mit Schutzsystemen zur Drohnenabwehr. Studo entwickelt digitale Angebote für Hochschulen und Studierende. Damit reicht die diesjährige Auswahl von regional verankertem Handwerk und Handel bis zu technischen Dienstleistungen und jungen Softwareunternehmen.

Beitragsbild: © Ripix.

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